01.05.2016 in Kommunalpolitik

Gedenktafel für Anton Geiß enthüllt

 

Dem historischen Interesse und der Initiative von Frieder Menges verdanken wir es auch, dass jetzt   am Haus in der Heidelberger Straße 14 eine Gedenktafel angebracht wurde, die an den ehemaligen badischen Staatspräsidenten Anton Geiß erinnert. Der SPD-Politiker verbrachte seine letzten Lebensjahre in Schriesheim.  Am Samstag wurde die Tafel feierlich enthüllt, außerdem wird sie in den Altstadtrundweg aufgenommen. Ein ausführlicherer Bericht folgt.

14.04.2016 in Kommunalpolitik

Schriesheims Zukunft mitgestalten

 

Schriesheim erlebt derzeit eine große städtebauliche Dynamik. Die Heidelberger Straße, das ehemalige OEG-Gelände mit seinen Plätzen, das danebenliegende Ärztehaus, der Ortsmittelpunkt Altenbach - um nur eine Auswahl zu nennen.

Mit der Sanierung/Umbau des Schulzentrums, der notwendigen Erweiterung/Neubau der Feuerwehr, einem neuen Kindergarten, dem Bau von Obdachlosen- und Flüchtlingsunterkünften oder der Neugestaltung der Talstraße nach Tunnelöffnung warten viele entscheidende Baumaßnahmen auf uns, die das Bild unserer Stadt nachhaltig prägen werden.

Doch wie stellen wir uns Schriesheim, Altenbach und Ursenbach in den kommenden Jahren, Jahrzehnten vor? Mit einem „integrierten Stadtentwicklungskonzept“ möchten Gemeinderat und Verwaltung gemeinsam mit den Bürgerinnen und Bürgern Antworten auf diese Zukunftsfrage geben. Hinter diesem sperrigen Titel versteckt sich die gemeinsame Formulierung einer Strategie wie und wohin sich unsere Stadt entwickeln soll. Es geht darum, die Richtung und das Ziel für Schriesheim, Altenbach und Ursenbach zu bestimmen. Dabei können neben dem Städtebau auch weitere Schwerpunkte gesetzt werden: Verkehr, Bildung, Vereinswesen, Kultur, Wirtschaft und, und, und...

09.03.2016 in Kommunalpolitik

Mit 100.000 Euro: Was würden Sie in Schriesheim verbessern?

 

Mit dieser Abschlussfrage regte Stadtrat Sebastian Cuny die Fantasie aller Gäste an, so dass die Diskussion noch lange nach dem offiziellen Veranstaltungsende weiterging, waren doch die jeweiligen Schwerpunkte sehr unterschiedlich.

Die zweite Veranstaltung der Reihe „Reden wir über... “ am 22. Februar stand unter dem Motto „Schriesheim. Ideen. Projekte. Zukunft“. Wie Sebastian Cuny in seiner Einführung sagte, soll es bei dieser Reihe nicht um parteipolitische Standpunkte oder Tagespolitik gehen, sondern vielmehr darum, im Dialog mittel- und langfristige Ziele und Perspektiven zu entwickeln.

Als Gesprächspartner waren geladen: Yvonne Blankenbach-Hofheinz, Neubürgerin und Mutter dreier Kinder, Rainer Dellbrügge, Vorsitzender der SPD-Fraktion im Gemeinderat und der AWO Schriesheim, sowie Irmgard Mohr, Vorsitzende des Verkehrsvereins.

In einer Bürgerumfrage der SPD im Jahre 2014 hatten die BürgerInnen ihrer Stadt im Durchschnitt die Note 2,1 gegeben. Nach den größten Stärken Schriesheims gefragt, nannten die Diskussionsteilnehmer neben Lage und Landschaft häufig die angenehme Größe des Ortes, irgendwo zwischen Dorf und Stadt. Einerseits könnten Kinder hier alleine zur Schule gehen, andererseits sei alles gut erreichbar. Defizite gesehen wurden dagegen bei der Kinderbetreuung, vor allem im Kindergarten- und Grundschulalter.

16.02.2016 in Kommunalpolitik

Herzliche Einladung: „Reden wir über...“ unsere Stadt.

 

 

Ideen, Projekte, Zukunft

In unserer letzten Veranstaltung aus der Reihe „Reden wir über...“ hatten wir uns mit dem Thema Europa beschäftigt. Vom zumindest geographisch fernen Brüssel wollen wir uns diesmal in den Bereich der Politik bewegen, der uns alle im Alltag und in unserem Umfeld am unmittelbarsten betrifft. Vom Stadtbild bis zum kulturellen Angebot, von der Verkehrsführung bis zur Kinderbetreuung, die Kommunalpolitik bietet immer wieder Stoff für Diskussionen, umso mehr, als die Auswirkungen vor unserer Haustür sichtbar werden. 2014 hatten wir uns schon einmal mit dem Thema „Stadt mit Tunnel“ beschäftigt. In einer Umfrageaktion hatten wir uns im selben Jahr mit den Wünschen und Vorstellungen der Altenbacher, Schriesheimer und Ursenbacher für ihre Stadt und ihre Ortsteile auseinandergesetzt. In unserer neuen Veranstaltung wollen wir diese Themen wieder aufgreifen und in der Diskussion mit Experten vertiefen.

Wir konnten für diesen Abend Gäste gewinnen, die unterschiedliche Sichtweisen, Bedürfnisse und Ideen in die Diskussion einbringen werden:

· Rainer Dellbrügge, Fraktionsvorsitzender der SPD im Gemeinderat

· Irmgard Mohr, Vorsitzende desSchriesheimer Verkehrsvereins

· Yvonne Blankenbach-Hofheinz, die aus Sicht einer jungen Mutter berichten kann

Was macht Schriesheim, Altenbach und Ursenbach aus? Wo sind wir bereits gut, wo müssen wir besser werden? In was für einer Stadt wollen wir in Zukunft leben? Wie bleibt Schriesheim für Familien, junge Menschen und für SeniorInnen attraktiv? Und welche Herausforderungen warten auf uns?

Wir laden Sie herzlich ein: „Reden wir über Schriesheim“ Ideen. Projekte, Zukunft. Montag, 22. Februar, 20 Uhr, Gaststätte Frank, Bismarckstraße.

Wir freuen uns auf einen regen Austausch mit Ihnen und laden Sie herzlich ein, bereits im Vorfeld Ihre Fragen über die unten angegebene Adresse an uns zu richten.

Sebastian Cuny, Birgit Schall, für die SPD Schriesheim

Kontakt: Tel.: 06203-925974 - E-Mail: scuny@spd-schriesheim.de | www.spd-schriesheim.de

03.11.2015 in Kommunalpolitik

Schulsanierung: Phase 0 das gemeinsame Fundament

 

Schritt für Schritt kommt die Sanierung bzw. Neubau des Schriesheimer Schulzentrums voran. Der Gemeinderat hat vergangene Woche die Ergebnisse der Arbeitsgruppenarbeiten der Phase 0 zur Kenntnis genommen und das weitere Vorgehen beschlossen. Auf Grundlage dieser gemeinsam erarbeiteten Basis kann nun die Realisierungsplanung (inklusive Finanzierung!) angegangen werden. Unsere Stadträtin Dr. Renate Hörisch-Helligrath bewertete für die SPD-Fraktion in der Sitzung den Sachstand:

06.07.2015 in Kommunalpolitik

Ja zu Flüchtlingsunterkunft im Gewerbegebiet

 

Es gibt viele Argumente, die gegen eine Flüchtlingsunterkunft in einem Gewerbegebiet und am Schriesheimer Standort im Speziellen sprechen: Lage abseits der Wohnbebauung, fehlender Außenbereich, zu viele Menschen auf engstem Raum und, und, und. Ein Gewerbegebiet ist nunmal kein Wohngebiet und eine Gewerbeimmobilie kein Wohnhaus.

Die SPD setzt sich daher seit Jahren (wie alle Fraktionen im Gemeinderat) für eine dezentrale Unterbringung von Obdachlosen und Flüchtlingen in kleinen Einheiten inmitten unserer Stadt ein. Die Stadtverwaltung sucht daher regelmäßig per Anzeige, Presse und Mitteilungsblatt entsprechende Immobilien. Vergebens! Uns gelingt es bisher nicht, den Bedürftigsten unserer Stadt eine Wohnung in unserer Mitte anzubieten. Für Obdachlose und in Not geratene Bürgerinnen und Bürger musste die Stadt daher Wohncontainer im Sportzentrum, neben Tennisplätzen und Jugendhaus errichten. Wir müssen daher anerkennen: Eine dezentrale, kleinteilige Unterbringung von Obdachlosen und Flüchtlingen ist beim äußerst angespannten Wohnungsmarkt in unserer Region derzeit nicht möglich.

01.12.2014 in Kommunalpolitik

ÖPNV: Linie 24 kommt

 

Im dritten Anlauf hat es geklappt: Die Linie 24 wird von Rohrbach Süd kommend künftig über den Heidelberger Hauptbahnhof und das Neuenheimer Feld bis nach Schriesheim fahren. Nachdem bisher ausschließlich die SPD geschlossen hinter diesem Ausbau des ÖPNV-Angebots gestanden hatte, stimmten in der letzten Gemeinderatssitzung auch Grüne und Bürgermeister der Verlängerung nach Schriesheim zu.

Somit erhalten unsere Bürgerinnen und Bürger eine Direktverbindung zu den Kliniken, universitären und Forschungseinrichtungen, den Freizeitangeboten wie dem Zoo und Sportplätzen und dem Hauptbahnhof in Heidelberg. Besonders für ältere Menschen, Berufspendler, Menschen mit Behinderung, Reisende und junge Familien bedeutet diese umstiegsfreie Verbindung eine enorme Verbesserung des ÖPNVs. Die Linie 24 holt Schriesheim noch näher an Heidelberg heran und steigert somit den Wert unserer Stadt als Wohnstadt in unmittelbarer Nähe zur Universitäts- und Klinikstadt Heidelberg.

27.11.2014 in Kommunalpolitik

Innenstadt: Viele Mosaiksteine für den Erfolg

 

Mit unserer neuen Veranstaltungsreihe „Gespräche zur Stadtentwicklung“ wollen wir Impulse zur künftigen Entwicklung unserer Stadt geben. Wie kann sich Schriesheim neben der Mammutherausforderung Schulzentrum als Stadt für eine gute und erfolgreiche Zukunft rüsten? Diese Frage wollen wir dabei in den Mittelpunkt stellen.

Zum Start dieser Reihe ging es um die „Stadt mit Tunnel“. Der Weinheimer Oberbürgermeister Heiner Bernhard schilderte die Erfahrungen der Zweiburgenstadt zur Entwicklung der Innenstadt nach Eröffnung einer bedeutenden Umgehungsstraße. Schon an den Gästen (zahlreiche Schriesheimer Geschäftsinhaber und BdS-Vorsitzender Rolf Edelmann) wurde deutlich, dass hiervon besonders der Einzelhandel betroffen sein wird. Eine attraktive Innenstadt lebt von vielfältigen und hochwertigen Einkaufsmöglichkeiten. Daher ist der Erhalt und die Förderung des Einzelhandels eine zentrale Aufgabe der Stadtentwicklung.

03.11.2014 in Kommunalpolitik

Auftakt zu den „Gesprächen zur Stadtentwicklung“

 

In den kommenden Jahren stehen in Schriesheim, Altenbach und Ursenbach viele Veränderungen an, die unsere Stadt nachhaltig prägen werden. Allem voran die Sanierung des Schulzentrums wird uns große Anstrengungen abverlangen - finanziell wie konzeptionell. 

Doch Schriesheim ist mehr als reine Schulstadt. Das lebendige Vereinsleben, das vielfältige Angebot des Einzelhandels, die gute Infrastruktur an Dienstleistern wie Ärzten, Handwerkern oder Gastronomie, das üppige kulturelle Angebot - all das macht Schriesheim so lebens- und liebenswert.

03.11.2014 in Kommunalpolitik

„SPD-Altstadträte“: Schriesheim weiterhin im Blick

 
Schriesheims Entwicklung liegt ihnen am Herzen. Als Stadträte haben sie gemeinsam über Jahrzehnte Verantwortung für Schriesheim, Altenbach und Ursenbach getragen. Mit ihren Ideen zur positiven Entwicklung unserer Stadt beigetragen. Auch ohne „Amt“ stoßen sie noch Initiativen an, geben Impulse - unsere „Altstadträte“. Drei Beispiele:

 

  • Plakatflut eindämmen: Das Stadtbild Schriesheims liegt Karl-Heinz Schulz sehr am Herzen. Noch als Stadtrat regte er daher eine „Plakatsatzung“ an, um die Plakatflut kommerzieller Anbieter in unserer Stadt einzudämmen. Vollgehängte Straßenzüge sollen nicht weiter das Stadtbild beeinträchtigen. Nun hat die Verwaltung seinen Antrag geprüft und dem Ausschuss für Technik und Umwelt vorgeschlagen, zunächst durch konsequenteres Kontrollieren „wildes Plakatieren“ einzuschränken. Die Ausschussmitglieder stimmten einer einjährigen „Testphase“ zu. Sollten Plakate jedoch weiterhin das Stadtbild negativ beeinflussen, wird die SPD den Antrag ihres „Altstadtrats“ erneut aufrufen.