Neubau eines Hochwasserrückhaltebeckens oberhalb des Waldschwimmbades Schriesheim

Veröffentlicht am 01.02.2019 in Pressemitteilungen

In der Gemeinderatssitzung am 30. Januar wurde über den Neubau eines Hochwasserrückhaltebeckens beraten. Die SPD-Fraktion stimmte der Vergabe von Planungsleistungen zu. Dass ein solches Projekt nicht isoliert, sondern im Zusammenhang mit Wohnungsbau und Verkehrswegen gesehen werden muss, zeigt die Begründung unserer Stadträtin Dr. Hörisch-Helligrath.


Früher dachte man beim Stichwort „Hochwasserschutz“ an Küstenregionen und Landschaften mit großen Flüssen. Als 2018 im Gemeinderat die Ergebnisse der Flussgebietsuntersuchung für das Einzugsgebiet Kanzelbach-Loosgraben vorgestellt wurden, ist – glaube ich nicht nur mir – ein heftiger Schreck in die Glieder gefahren. Die Kernstadt ist in Schriesheim bereits bei einem 10-jährlichen Hochwasserereignis stark gefährdet. Durch Überlastung des Kanzelbachs kann es vor allem an den Brückenbereichen zu massiven Überflutungen kommen. Und die Gefährdung ist nicht abstrakt oder rein theoretisch. In den Jahren 2011, 2013 und 2016 hatte der Kanzelbach jeweils seine Kapazitätsgrenze erreicht und das Wasser stand bis knapp am Brückenrand. Deshalb ist es richtig und notwendig, sich mit dem Bau eines weiteren Hochwasserrückhaltebeckens gegen derartige Gefährdungen zu wappnen. Die Stadt hat in ihrer Haushaltsplanung für die Jahre 2019 – 2023 bereits Mittel für den Hochwasserschutz eingeplant, außerdem darf mit großen Zuschüssen nach den Richtlinien des Umweltministeriums gerechnet werden (maximal 70%).

Wir hoffen, dass der vorgelegte Zeitplan für die Baumaßnahme eingehalten werden kann. Dann können auch, wie im Entwicklungskonzept 2030 für Schriesheim gezeigt, Baulücken im Stadtgebiet freigegeben werden, die derzeit aus Gründen des Hochwasserschutzes gesperrt sind. Dadurch ergeben sich weitere, dringend benötigte Möglichkeiten für den Wohnungsbau.

In der Vorlage der Verwaltung heißt es darüber hinaus: „Bei der Planung des Hochwasserrückhaltebeckens ist die angrenzende Talstraße (L 536) zu berücksichtigen. Gegebenenfalls ist die Straße zu schützen.“ Zwar wünschen wir uns aus Kostengründen wohl alle, dass das nicht notwendig sein wird. Falls die Landstraße aber doch abgesichert werden muss, dann sollte auch ein breiter Bürgersteig vom Schwimmbad bis zur Abzweigung Altenbach oder sogar bis zum Parkplatz am alten Rückhaltebecken eingeplant werden. Dieser könnte sowohl von Fußgängern als auch von Radfahrern genutzt werden. Damit wäre der Weg von Altenbach und Ursenbach in die Kernstadt für Fahrradfahrer auf dieser Strecke sicherer.

Dr. Renate Hörisch-Helligrath

 

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