Herdprämie kostet 120.000 Krippenplätze

Veröffentlicht am 02.07.2012 in Politik

In Schriesheim bricht wegen 2.000 Euro monatlich der „Krippenstreit“ aus. Zeitgleich billigt Schwarz-Gelb in Berlin der CSU 1,2 Milliarden jährlich für ihre „Herdprämie“. So unterschiedlich können die finanziellen Zwänge sein.

16.000 Krippenplätze könnte Baden-Württemberg zusätzlich bauen. Wenn die vorgesehenen 1,2 Milliarden Euro für das Betreuungsgeld in den Ausbau der Kitas investiert würden. „Baden-Württemberg braucht ein gutes Angebot an Kitaplätzen, damit Mütter und Väter ihr Leben, ihre Familie und ihren Beruf so organisieren können, wie sie es möchten. Doch noch immer gibt es viel zu wenige Plätze und viel zu lange Wartelisten. Deshalb muss das öffentliche Geld, das für das Betreuungsgeld vorgesehen ist, für den Kita-Ausbau und die gute Qualität von Kitas aus-gegeben werden“, fordert daher die baden-württembergische SPD-Bundestagsabgeordnete Katja Mast.
„Wir brauchen ein gutes und verlässliches Betreuungsangebot für alle Kinder, damit sie in ihrer Entwicklung bestmöglich gefördert werden. Diese frühkindliche Bildung kostet Geld, denn Quali-tät ist nicht umsonst zu haben“, appelliert die Generalsekretärin der SPD Baden-Württemberg an die Regierungskoalition der CSU ihren Herdprämienwunsch zu verweigern und sich vielmehr der gesellschaftspolitischen Realität zu stellen.

 

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