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SPD Schriesheim

05.12.2016 in Kommunalpolitik

Eine Viertelstunde mehr Schlaf für Schüler aus dem Odenwald

 
Stadträtin Dr. Hörisch-Helligrath

Wenn sich der Denker Walter Benjamin an seine Kindheit in Berlin erinnert, schreibt er: „Dann hatte ich keinen anderen Wunsch als mich ausschlafen zu können. Dieser Wunsch begleitete mich durch meine Schulzeit.“ Nach den eigenen Bedürfnissen ausschlafen können, werden die Altenbacher Schüler immer noch nicht, aber ab Dezember 2017 können sie immerhin eine Viertelstunde länger im Bett bleiben.

 

21.11.2016 in Ankündigungen

Fahrt nach Breisach und Colmar

 
Die SPD Schriesheim lädt zu einer Tagesfahrt nach Breisach zur Besichtigung des Badischen Winzerkellers und anschließendem Besuch des Weihnachtsmarktes in Colmar ein. Die Fahrt findet am Mittwoch, 7. Dezember 2016 statt. Abfahrt ist um 8.30 Uhr am Festplatz. 
Die Führung des Winzerkellers, im dem auch der Schriesheimer Wein ausgebaut wird, beginnt um 11 Uhr. Im Anschluss findet dort eine 5er Weinprobe statt, zu der ein Vesperteller gereicht wird. 
Gestärkt geht es dann weiter nach Colmar zu den berühmten Weihnachtsmärkten. Gegen 18 Uhr ist die Rückreise geplant, so dass die Gruppe etwa um 20 Uhr in Schriesheim zurück sein wird.
Die Gesamtkosten für die Tagesfahrt betragen pro Person 35,- Euro. Darin enthalten sind die Weinprobe (6,50 Euro), der Vesperteller (9,50 Euro) und die Busfahrt (19,00 Euro). Die Reisekosten sind bei Abfahrt zu entrichten. Die Fahrt steht alle Interessierten offen. Verbindliche Anmeldungen sind ab sofort möglich bei
Frieder Menges:
Tel. 06203- 61532 oder per Mail an: kasse(at)spd-schriesheim.de.
 

13.11.2016 in Ortsverein

Reden wir über… den politischen Klimawandel - Rauer Gegenwind aus der gesellschaftlichen Mitte

 
Ortsvereinsvorsitzender Sebastian Cuny im Gespräch mit Dr. Marlon Barbehön (v.li.)

Diese Diskussionsveranstaltung am 9.11., dem Jahrestag der Novemberprogrome 1938, bekam durch den Ausgang der amerikanischen Wahl am gleichen Tag mehr Aktualität, als uns lieb sein konnte.

Dass ein Populist wie Trump Präsident werden würde, habe er nicht erwartet, sagte der Vorsitzende Sebastian Cuny, offenbar könne man durch Hetze gegen Minderheiten, gegen Ausländer und gegen „die da oben“ Wahlen gewinnen. „Das sind Verwerfungen in der politischen Kultur“, und er habe selbst noch nie so einen rauen Umgangston in der Politik erlebt wie im letzten Jahr.

Ein Erklärungsmodell sei die Radikalisierung der Mitte. Mit dem Heidelberger Politologen Dr. Marlon Barbehön hatte der Ortsverein einen kompetenten Gesprächspartner zu Gast.

 

08.11.2016 in Politik

Zuwanderung gestern und heute (Teil 2)

 

Wie in Teil 1 zu lesen war, untersucht der Autor Doug Sanders in seinem Buch „Mythos Überfremdung“ Parallelen zwischen aktuellen und historischen Einwanderungswellen und findet dabei wiederkehrende Muster im Ablauf und auch in den Gegenreaktionen.

Die aktuellen Ereignisse bestätigen dies nur zu deutlich. Am Rande der Feier zum Tag der deutschen Einheit in Dresden sagte z.B. ein Demonstrant in die Kamera, „in 20, 30, 40 Jahren wird Europa muslimisch sein“. Diese Überzeugung wird immer wieder geäußert, meistens ist der offensichtliche Kinderreichtum vieler Einwandererfamilien der Grund für die Befürchtung, Deutschland könne sich abschaffen. Die Kinderzahl wird für die kommenden Generationen einfach als gleichbleibend höher angenommen.

 

08.12.2016 in Bundespolitik

Bundestagswahl: Neza Yildirim ist Genossin aus Leidenschaft

 

Bei ihrer Bewerbungsrede eroberte Nezaket Yildirim die Herzen der SPD-Mitglieder aus den beiden SPD-Kreisverbänden Rhein-Neckar und Karlsruhe-Land. Mit 95,5 Prozent der Stimmen wählten sie die Schwetzingerin zu ihrer Kandidatin für die Bundestagswahl 2017 im Spargelwahlkreis 278.

 

30.11.2016 in Bundespolitik

Für Zusammenhalt und Verlässlichkeit: SPD geht entschlossen ins Wahljahr 2017

 

Zu ihrem letzten Kreisparteitag kam die SPD Rhein-Neckar in der Leimener Aegidiushalle zusammen, in der wenige Wochen zuvor der SPD-Ortsverein St. Ilgen sein 125-jähriges Bestehen feiern durfte. „Es gibt gefährliche Strömungen in diesem Land, die wir überhaupt nicht wollen“, erklärte der SPD-Kreisvorsitzende Thomas Funk in seiner Begrüßung.

 

29.10.2016 in Landespolitik

Mehr Qualität in den Schulen bei wachsenden Schüler- und sinkenden Lehrerzahlen – Wie soll das gehen?

 

Gerhard Kleinböck, schulpolitischer Sprecher der SPD-Landtagsfraktion, zeigt sich entsetzt über die Planungen des Kultusministeriums, zum nächsten Schuljahr 441 Lehrerstellen im Land streichen zu wollen. Für ihn ist klar, dass bei der Bildung nicht gespart werden darf. Nach den VERA8-Ergebnissen hatte Ministerin Eisenmann vollmundig eine Schulqualitätsoffensive angekündigt. Die Stellenstreichungen stünden diesem Ziel jedoch massiv entgegen. „Wie soll der qualitative Ausbau im Ganztagsbereich, wie soll Inklusion gelingen, wenn bei weiter steigenden Schülerzahlen weniger Lehrer im System sind?“. Erst Anfang September habe die Ministerin noch die geschaffenen Neustellen (111 an Gymnasien, 320 an Grund- und 109 an Realschulen) als „Schlüssel zu einer qualitativ erfolgreichen Bildungspolitik“ gepriesen und betont, Grün-Schwarz habe „damit auf die gesellschaftlich bedingten Entwicklungen gut reagiert“. Nicht mal vier Wochen später kassiert sie diese wieder ein: „Qualität sieht anders aus, auch bei der Kommunikation“, so der SPD-Bildungsexperte.

Die SPD-Landtagsfraktion fordert die Ministerin auf, erst einmal den Pflichtunterricht an allen baden-württembergischen Schulen abzusichern, der an vielen Schulen im Land derzeit nicht gesichert ist.

SPD Schriesheim, Birgit Schall

 

29.10.2016 in Ortsverein

Gesichter der SPD Schriesheim

 

Unserer Reihe der Schriesheimer Vorstandsmitglieder setzen wir heute mit Hans Wenk fort, der hier ja schon öfter mit seinen Fotografien vertreten war.

Name: Hans Wenk

Alter: 71 Jahre

Familienstand: verheiratet, 2 Kinder und 5 Enkel

Hobbys: Fotografieren, Computer, Garten, Hobbyhandwerker

Kindheit und Jugend: Aufgewachsen in der ehemaligen DDR, 1961 kurz vor dem Mauerbau geflüchtet; nach Stationen der Flüchtlingsunterbringung in Rastatt, Buchen und Heidelberg schließlich durch Heirat 1974 in Schriesheim gelandet.

Beruflicher Hintergrund: Ausbildung zum Elektroniker, anschließend Studium an der FH Mannheim, danach als Elektroingenieur im Max-Planck-Institut Heidelberg tätig. Inzwischen im Ruhestand.

Politisches Engagement: 2008 Eintritt in die SPD mit dem Ziel, den ursprünglichen Gedanken der SPD wieder mehr Bedeutung zu geben und außerdem aktiv an der Stadtentwicklung Schriesheims mitzuwirken.

Von 2011 bis 2016 Schriftführer im Vorstand, derzeit Beisitzer.

Politische Schwerpunkte:

  • Die Energiewende umsetzen und die Dezentralisierung der Energieversorgung vorantreiben
  • Umwelt- und Verkehrspolitik
  • Schriesheim als Einkaufsstadt stärken und die Heidelberger Straße entsprechend ihrer Bedeutung aufwerten
  • die Umgestaltung des Festplatzes.
 

27.10.2016 in Veranstaltungen

Einladung zum Mitgliederkreisparteitag am 21. November mit Leni Breymaier

 

Am 21. November lädt die SPD Rhein-Neckar herzlich ein zum Mitgliederkreisparteitag mit Leni Breymaier. Die frisch gewählte Landesvorsitzende der SPD Baden-Württemberg wird das Arbeitsprogramm des neuen Landesvorstands „Sozial, glaubwürdig und bunt – mit Tatkraft und Visionen für eine starke SPD“ vorstellen.

 

26.10.2016 in Politik

Déjà-vu – Zuwanderung gestern und heute (Teil 1)

 

Beginnen möchte ich heute mit einem Zitat über Einwanderer, das lautet „Sie sind anders als frühere Gruppen. Sie wollen sich nicht integrieren. Ihre Religion zwingt sie, uns ihre Werte aufzunötigen. Mit ihren vielen Kindern werden sie uns überschwemmen. Sie sind illoyal und zu Gewalt fähig.“ Von wem kommen diese Aussagen? Aus dem Umfeld von Pegida?  Vermutlich würden Sie mir das abnehmen, tatsächlich aber stammen diese Aussagen aus dem letzten Jahrhundert und beziehen sich u.a. auf katholische Einwanderer aus Italien oder Irland in die USA.

Der Zustrom von Flüchtlingen nach Deutschland seit dem letzten Jahr wirkt auf uns erstmal beispiellos. Dass die Situation und die Reaktionen darauf gar nicht so einzigartig sind, wird schnell klar, wenn man die Geschichte früherer Einwanderungswellen untersucht. Mögen die damaligen Probleme uns im Rückblick vielleicht harmloser erscheinen, seinerzeit waren die Bürger doch genauso besorgt wie heute. Dies zeigt der britisch-kanadische Journalist Doug Sanders in seinem bereits 2012 erschienen Buch „Mythos Überfremdung“, aus dem auch das obige Zitat stammt.

 

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09.12.2016, 19:30 Uhr
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